Abgehoben – Der Wings for Life World Run

Am Sonntag den 08. Mai fiel rund um die Welt der Startschuss zum Wings for Life World Run. Der Lauf war ein unvergessliches Erlebnis für Teilnehmer und für Zuseher und er war bestens organisiert.

Bereits vor dem Start war ausgelassene Stimmung am Wiener Karlsplatz. Man sah freudige, erwartungsvolle und lachende Menschen. Mitten drin war die Invacare Austria GmbH mit einem Infostand dabei. Dort konnten sich die Menschen über diverse Hilfsmittel informieren und Testfahrten unternehmen.
Morgens um 9 Uhr ging es los und der Invacare Stand füllte sich rasch mit interessiertem Publikum. Mancher Rollstuhlfahrer, der am Lauf teilnahm, ließ sich vorher vom Handelspartner Hobi Behindertenhilfsmittel GmbH am Stand die Rollstuhleinstellung optimieren.
Um Punkt 13 Uhr fiel schließlich der Startschuss und das weltweite Rennen unter dem Motto „Wir laufen für alle, die es nicht mehr können“ begann. Der Gedanke, gleichzeitig mit vielen Menschen auf der ganzen Welt zu starten, hat weltweit in 34 Staaten etwa 130.000 Läufer und Rollstuhlfahrer zur Teilnahme motiviert. In Wien gingen rund 14.000 Läufer an den Start. Mit Freude dabei war auch der von Invacare gesponserte Rollstuhl-Athlet Thomas Geierspichler. Den World Run gewonnen hat letztendlich der Italiener Giorgio Calcaterra, der 88,44 km weit gelaufen ist, bevor ihn das Catcher Car eingeholt hat.
Während des Laufes war am Stand von Invacare einiges geboten. Die Zuseher nutzten die Chance, sich über die Hilfsmittel der Marken Invacare, Küschall und TopEnd zu informieren. Handbikes wurden getestet, Aktiv-Rollstühle ausprobiert und viele Menschen informierten sich auch über die ausgestellten Elektromobile.

Mit Invacare zum Sieg
Am Vortag meldete sich am Stand von Invacare plötzlich eine Teilnehmerin aus den USA: Alana Nichols (Mehrfache Goldmedalliengewinnerin bei den Paralympics und Teilnehmerin bei den Paralympics in Rio 2016) kam mit Ihrem defekten Rollstuhl hilfesuchend auf den Stand: Ihr Rollstuhl wurde beim Transport mit der Airline auf dem Flug nach Wien beschädigt. Invacare konnte gemeinsam mit dem Partner Hobi Behindertenhilfsmittel GmbH helfen. Über Nacht wurde das beschädigte Hinterrad repariert und Alana konnte am Rollstuhlrennen teilnehmen. Mehr noch: Unter den Rollstuhlteilnehmerinnen hob sie sich ab und sicherte sich mit 20,85 km den Sieg in Österreich. Alana dankte dies mit einem Post auf Instagram.
 

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